DTV I - Wuppertaler SV II

Halbzeitstand
1:0
Stadion
Höferhof
Anpfiff
15:00 Uhr
Schiedsrichter
Thibaut Scheer
      Assistenten
leider keine Angabe
im Spielbericht


Spielbericht

Arbeitssieg!

Gestern begrüßten wir den Wuppertaler SV II als Gast in Dabringhausen. Dabei war bis zum Anpfiff für den DTV nicht klar, welche Elf der neue Trainer Miki Miljak auf das Feld schicken würde. In den Spielen zuvor hatte der WSV II jeweils reichlich Unterstützung aus der ersten Mannschaft erhalten. Dementsprechend stimmte Acar Sar sein Team so ein, als würde es gegen eine halbe Oberligatruppe spielen.

Als Nick Salpetro bereits nach zwei Minuten freistehend eine Kopfballvorlage zur Führung nutze, sah alles nach einem erneuten Fußballfest am Höferhof aus. Das hätte es vielleicht auch werden können, hätten die DTV-Stürmer in der Anfangsphase eine ihrer guten Gelegenheiten genutzt. Nach rund einer viertel Stunde schaltete die Mannschaft jedoch gefühlt drei Gänge zurück. So, als hätte sie bemerkt, dass dort mit Ausnahme von zwei Spielern, die gelegentlich zum Oberliga-Kader gehören, tatsächlich nur der WSV II spielt. Trotz dieser Tatsache gelang es den Wuppertalern in der ersten Halbzeit nicht, gefährlich vor das DTV Tor zu kommen. Allerdings versäumten es die Dabringhauser ebenfalls, früh für klare Verhältnisse zu sorgen, denn ab der 41. Minute ging es nur noch zu zehnt weiter.

Vollkommen unverständlich zeigte der ansonsten ganz ordentlich leitende junge Schiedsrichter Thibaut Scheer glatt Rot in Richtung von Matthias Block. Das Rätselraten auf der Tribüne war entsprechend groß, warum der Referee einen harten, aber ganz normalen Zweikampf so bewertet hatte. Da niemand etwas gesehen hatte, ging man davon aus, dass der DTV-Kapitän gemeckert haben müsse. Selbst der Wuppertaler Gegenspieler konnte es sich nicht erklären. Auf dem Weg zur Kabine berichtete er, dass keine harten Worte gefallen seien und er sich lediglich so erklären könne, dass der Schiedrichter das Lösen, der nach dem Zweikampf verhakten Beine, als Nachtreten gesehen hätte. Die Verwirrung war komplett, als Thibaut Scheer selbst dann von einem Schlag erzählte - den muss er, Entschuldigung für die harten Worte, geträumt haben!

Mit 1:0 startete das Spiel wieder in die zweite Halbzeit. Der WSV, jetzt mit einem Mann mehr, wollte das Spiel nun spürbar nochmal drehen und die Lila-Weißen taten ihnen den Gefallen, die Hoffnung lange am Leben zu halten. Marvin Dattner, Valentino Cucuzza und Timo Zeißler nutzten allesamt ihre Chancen nicht, so dass es bis zum Ende spannend blieb. Die Defensive ließ jedoch nur noch wenig zu und Christian Tiede musste nur zweimal eingreifen. Ab der 84. Minute ging es dann auch im zahlenmäßigen Gleichgewicht weiter, weil Gästeakteur Jovanovic die Ampelkarte sah.

Als das Spiel abgepfiffen wurde, hatten die Zuschauer somit ein spannendes Spiel gesehen. Natürlich war der 1:0 Sieg für den DTV allein auf Grund der Anzahl der Torchancen hoch verdient. Allerdings muss sich die Mannschaft durch aus den Vorwurf gefallen lassen, den Gegner so lange im Spiel gehalten zu haben. 

Neben den drei Punkten, gab es auch personell noch positives am Höferhof zu erleben. Dennis Marquet feierte nach überstandener Verletzung seinen Einstand in einem Meisterschaftspiel. Er wurde ebenso wie Ruzdhi Ferataj eingewechselt. Erfreulich außerdem, dass auch Dennis Dossmann wieder mitwirken konnte.


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Reserve

        


Tore

 

2. Minute

1:0


Spielerwechsel

 

57. Minute

72. Minute

82. Minute


Galerie

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