Kreispokal: DTV unterliegt FCR mit 1:2 (0:0)

16.10.2015 17:59

Mehr als 500 Zuschauer am Höferhof.

Auch FCR-Trainer Thorsten Legat musste nach Abpfiff zugeben, dass er mit der Ausbeute zufriedener als mit dem Spiel seiner Mannschaft war. "In so einem engen Pokalspiel kommt es mehr auf das Ergebnis als auf den Weg dorthin an", sagte Legat. Dieser begann um 19 Uhr, als Schiedsrichter Tefvik Bozdag das Spiel der beiden besten Mannschaften des Kreises freigab. Mehr als 500 Zuschauer standen am Spielfeldrand und harrten bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt aus. Doch sie waren nicht die einzigen, die zittern mussten. Denn auch der vermeintliche Favorit aus Remscheid tat sich schwer. Den ersten Schuss von Haris Babic nach zehn Minuten hielt DTV-Schlussmann Michael Röttgen sicher fest. Nach knapp 20 Minuten erschallten dann die ersten DTV-Gesänge - die Fans spürten, dass das Weiterkommen möglich war. Und nur Minuten später fiel dann fast die Führung. FCR-Keeper Nenad Radanovic konnte einen Schuss des ehemaligen Remscheiders Yannick Freer grade noch so um den Pfosten lenken. Mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es in die Halbzeit.

Der DTV hatte nun Morgenluft gewittert und kam offensiv aus der Pause. Nach nur drei Minuten sprang FCR-Verteidiger Benjamin Wünschmann der Ball im eigenen Strafraum an die Hand, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. In der 53. Minute belohnte sich der DTV dann selbst, als Marvin Dattner die Führung erzielte. Fast wäre im Anschluss das zweite Tor für die Gastgeber gefallen, doch Emre Circir verzog nur knapp. Im direkten Gegenzug machte es Serkan Hacisalihoglu besser: Der FCR-Stürmer ließ Röttgen aussteigen und schob den Ball zum Ausgleich ins lange Eck. Mit diesem schienen sich bis zur 90. Minute Spieler und Zuschauer abgefunden zu haben. Doch dann wurde Hacisalihoglu im Strafraum von Talha Özkan gefällt - Elfmeter. Haris Babic verwandelte sicher zum 2:1 Endstand. "Wir hatten uns mehr verdient", sagte Röttgen sichtlich bewegt. Das bestätigte auch sein Coach Acar Sar: "Ich kann den Jungs heute keinen Vorwurf machen, sie haben ein großes Spiel gemacht. Am Ende war es einfach unglücklich."

Quelle: rp-online.de / Tim Kronner

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